Sonderinformation März & Mandanten-Informationen I 2019

Die Voraussetzung für weitsichtiges Handeln ist die genaue Kenntnis der Sachlage. Gerne stellen wir Ihnen wichtige Grundsatzentscheidungen und neue rechtliche Regelungen aus dem Bereich der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung  zur Verfügung.

 

Sondernewsletter 14. März 2019

Entwarnung bei Onlinewerbung – Kein Steuerabzug bei Zahlungen an Google, Facebook & Co.

Das Thema Steuerabzug auf Ausgaben für Onlinewerbung bei Google, Facebook & Co. hatte zuletzt für ein erhebliches Medienecho und für große Verunsicherung bei betroffenen Unternehmen gesorgt. Hintergrund war die von der (insbesondere bayerischen) Finanzverwaltung vertretene Auffassung, dass es sich ...

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Sonderinformation am 8. März 2019

Aktueller Handlungsbedarf bei Vorsteuervergütungsverfahren mit Großbritannien

Vorsteuervergütungsanträge nach den bisherigen Regelungen der Richtlinie können nur noch bis (einschließlich) 29. März 2019 elektronisch über das Online-Portal des BZSt gestellt werden. Allerdings muss der Antrag auf Vorsteuer-Vergütung bis spätestens zu diesem Zeitpunkt bereits elektronisch vom BZSt an Großbritannien übermittelt werden.

Da das BZSt grundsätzlich eine Weiterleitung des Antrags innerhalb von 15 Tagen gewährleistet, sollten entsprechende Anträge bis spätestens 14. März 2019 eingereicht werden,   ...

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Newsletter I 2019

Keine Schenkungsteuer bei gemeinsamer Luxuskreuzfahrt

Über einen nicht gerade alltäglichen Fall hatte das FG Hamburg zu entscheiden. Streitig war, ob die Mitnahme der Lebensgefährtin auf eine fünfmonatige Kreuzfahrt samt Kostenübernahme für Anreise, Ausflüge und Verpflegung im Wert von insgesamt EUR 545.000 der Schenkungsteuer unterliegt.

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Entschädigung für Überspannung eines Grundstücks mit einer Stromleitung nicht steuerbar

Im Rahmen des BFH-Urteils vom 2. Juli 2018 war streitig, ob die Entschädigungszahlung eines Grundstückseigentümers für die Überspannung des Grundstücks mit einer Hochspannungsleitung der Einkommensteuer unterliegt.

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Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Höhe des Zinssatzes nach § 238 AO

Seit einigen Jahren besteht aufgrund der lang andauernden Niedrigzinsphase hoher Diskussionsbedarf über die seit nunmehr fast 60 Jahren gültige und bis heute unveränderte Zinshöhe von 0,5 % für jeden vollen Monat bzw. 6 % pro Jahr, die für alle Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis zugrunde gelegt wird.

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Wirtschaftliche Gründe für nicht fremdübliche Bedingungen bei grenzüberschreitenden Geschäften

Das „Hornbach Baumarkt“-Urteil des EuGH | Grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen zwischen verbundenen Unternehmen werden steuerlich nur insoweit anerkannt, als die Vereinbarungen einem Fremdvergleich standhalten, d.h. dass sie auch zwischen fremden Dritten in gleicher Weise geschlossen worden wären. Grundlage für eine Einkünftekorrektur beim inländischen Unternehmen im Falle nicht fremdüblicher Vereinbarungen ist § 1 AStG. Die Europarechtskonformität dieser Regelung ist bereits seit Langem umstritten.

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Keine erweitere Gewerbesteuerkürzung wegen PKW-Privatnutzung?

Für Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten, besteht die Möglichkeit, im Rahmen der sog. erweiterten Grundbesitzkürzung gem. § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG die Immobilienerträge faktisch gewerbesteuerfrei zu vereinnahmen. Die Kürzung kann aber nur in Anspruch genommen werden, wenn ausschließlich eigener Grundbesitz oder daneben eigenes Kapitalvermögen genutzt oder verwaltet wird.

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Änderung der Rechtsprechung: Bruchteilsgemeinschaft kein Unternehmer in der Umsatzsteuer

Sind mehrere Personen an einem einheitlichen Wirtschaftsgut beteiligt, stellt dies eine sog. Bruchteilsgemeinschaft dar. Dies ist insbesondere bei Grundstücken der Fall, bei denen mehrere Eigentümer mit einem bestimmten Anteil im Grundbuch eingetragen sind. Vermietet diese Eigentümergemeinschaft das Wirtschaftsgut, erfolgte die Leistungserbringung nach bisher allgemeiner Ansicht umsatzsteuerlich durch die Gemeinschaft selbst.

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Umsatzsteuererstattung in den sog. „Bauträger-Fällen“

Bisherige Rechtslage: Mit Urteil vom 22. August 2013 entschied der BFH entgegen der seinerzeitigen Auffassung der Finanzverwaltung, dass bei Bauträgern die Steuerschuld gem. § 13b UStG nur dann auf den Leistungsempfänger übergehe, wenn dieser selbst Bauleistungen erbringt. In Fällen, in welchen der Bauträger Bauleistungen von einzelnen Subunternehmern empfängt und selbst anschließend lediglich eine steuerfreie Grundstückslieferung ausführt, war dies nach Auffassung des BFH hingegen nicht der Fall.

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Aktuelles zum Vorsteuerabzug

Versagt die Finanzverwaltung den Vorsteuerabzug oder kommt ein solcher nach Rechnungskorrektur nur für die Zukunft in Betracht, ergibt sich aufgrund des zeitlichen Verzugs zwischen Veranlagung der Umsatzsteuer und der Betriebsprüfung in aller Regel eine Mehrbelastung für den Steuerpflichtigen, die sich durch die Nachzahlungszinsen nach § 233a AO i. H. v. derzeit 6 % pro Jahr noch zusätzlich erhöht.

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Bescheinigung nach UStG für Händler auf elektronischen Marktplätzen

Bereits in unserem Sonderrundschreiben zum Jahreswechsel 2018/2019 wurden die besonderen Aufzeichnungspflichten nach § 22f UStG für Betreiber eines elektronischen Marktplatzes aufgeführt und erläutert, die nunmehr seit dem 1. Januar 2019 gelten. Sie stellen eine Maßnahme zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet dar, die durch den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD gefordert waren.

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