IMMER EINHUNDERT PROZENT

Persönlicher Einsatz.

Schenkung

Verlassen Sie sich auf konkrete Handlungsempfehlungen, die Ihre Werte und Vorstellungen berücksichtigen.

Ausgangssituation

Das wesentliche Vermögen eines Mandanten bestand aus der 25%-igen Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft. Der überwiegende Teil des Unternehmensvermögens stellte nicht erbschaft- und schenkungsteuerbegünstigtes Verwaltungsvermögen dar. Der Mandant hatte drei Kinder, die zu gleichen Teilen erben sollten, was jedoch aufgrund der gesellschaftsvertraglichen Regelung ausgeschlossen war.

Aufgabenstellung

Es sollte eine möglichst erbschaftsteuergünstige Übertragungsform gefunden werden, die – wenn möglich – auch dazu führt, dass alle drei Kinder zu gleichen Teilen erben.

Lösungsansatz

Für uns geht es in solchen Fällen zunächst darum, in enger Zusammenarbeit mit dem Mandanten dessen Vorstellungen zu verstehen und gemeinsam ein sinnvolles Vorgehen zu entwickeln. Welche Ziele sollen erreicht werden? Wie stellt sich die gesellschaftsrechtliche Lage dar? Was macht betriebswirtschaftlich Sinn? Hier waren wir der Sparringspartner, mit dem der Mandant sich austauschen und seine Pläne strukturieren konnte. Anschließend mussten die steuerliche Machbarkeit geprüft sowie eventuelle Optimierungen aufgezeigt werden.

Nachfolgethemen erfordern steuerlich regelmäßig eine umfassende Betrachtung, so auch hier: Ertragsteuern, Schenkungsteuer, Grunderwerbsteuer – dies alles war zu prüfen und in Form von Belastungsvergleichen und Worst-Case-Analysen aufzubereiten.

Beratung ist ein iterativer Prozess. Oft zeigen sich während der Recherchen mögliche Probleme. Andererseits eröffnen sich zur gleichen Zeit häufig neue Optionen. Wichtig dabei: Mandanten erwarten konkrete Handlungsempfehlungen. Und genau das ist unser Anspruch an uns selbst.

Für unseren Mandanten haben wir folgende Lösung identifiziert: Aufgrund aktueller Rechtsprechung und daraus resultierend einer Änderung der Auffassung der Finanzverwaltung konnten die Kommanditanteile im Rahmen einer sogenannten disquotalen Kapitalerhöhung in eine Familien-Holding eingebracht werden. Die Übertragung des Vermögens und damit die Erbfolge vollzog sich damit steuerfrei. Gleichzeitig konnte damit eine von unserem Mandanten nicht gewünschte qualifizierte Nachfolgeregelung, welche nur ein Kind begünstigt und die anderen ausgeschlossen hätte, umgangen werden.