- Sozialversicherung: 50 % beteiligt – trotzdem sozialversicherungspflichtig?
- Betriebsveranstaltungen: Betriebsfeier geplant? Darauf kommt es jetzt an
Ob ein GmbH-Geschäftsführer sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder selbstständig tätig ist, hängt bei einer Beteiligung an der Gesellschaft maßgeblich von seiner rechtlich abgesicherten Einflussmöglichkeit ab. Entscheidend ist, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer aufgrund seiner Kapitalbeteiligung und des Gesellschaftsvertrags die Geschicke der GmbH bestimmen oder ihm nicht genehme Beschlüsse verhindern kann.
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ist die hierfür erforderliche Rechtsmacht grundsätzlich gegeben, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer mindestens 50 Prozent der Anteile am Stammkapital hält. Bei einer geringeren Beteiligung ist regelmäßig eine umfassende, die gesamte Unternehmenstätigkeit erfassende Sperrminorität erforderlich. Maßgeblich sind die rechtlich verbindlichen Vereinbarungen. Eine einvernehmliche Zusammenarbeit oder weitreichende Freiheiten im Tagesgeschäft reichen allein nicht aus.
Sommerfest, Weihnachtsfeier oder gemeinsamer Wiesn-Besuch: Betriebsveranstaltungen fördern das Miteinander. Für die Entgeltabrechnung kommt es seit 2026 jedoch noch stärker darauf an, wer eingeladen ist und wann die steuerliche Behandlung umgesetzt wird.
Zum 1. Januar 2027 steigen der gesetzliche Mindestlohn und damit auch die dynamische Minijob-Grenze. Zugleich erhöhen sich die Arbeitgeberkosten. Weitere Reformvorschläge befinden sich noch im politischen beziehungsweise gesetzgeberischen Verfahren.
Whether a managing director of a German limited liability company (GmbH) is considered an employee for social security purposes or is self-employed depends, in the case of a shareholding in the company, largely on the extent of his legally guaranteed influence. The decisive factor is whether the shareholder-managing director, by virtue of his shareholding and the articles of association, can determine the course of the GmbH or prevent resolutions with which he disagrees.
According to the case law of the Federal Social Court, the legal authority required for this is generally deemed to exist if the shareholder-managing director holds at least 50 percent of the shares in the company’s share capital. In the case of a smaller stake, a blocking minority that encompasses the entire scope of the company’s operations is typically required. The legally binding agreements are decisive. Mutual cooperation or extensive autonomy in day-to-day business operations alone are not sufficient.
Summer parties, Christmas parties or a joint visit to Oktoberfest: company events help strengthen team spirit. From 2026 onwards, correct payroll treatment will become even more important, particularly with regard to who is invited and when the tax treatment is implemented.
As of January 1, 2027, the statutory minimum wage will increase, and with it the dynamic mini-job earnings limit. At the same time, employer costs will rise. Further reform proposals are still in the political or legislative process.